CLUBHISTORY

 

UFO – Im Kölner Fernsehturm (1993)

Eine wöchentliche Clubveranstaltung war das „UFO“ im Kölner Fernsehturm. Auf 170m über dem Grund konnte eine Location angemietet werden, die den Freitagabend für viele Tausend Gäste zu einem außerordentlichen Erlebnis machte. Zwei Diskjockeys, Christian Linder und einen wöchentlich wechselnden Gast aus anderen Techno – Metropolen, England, Frankreich und Amerika, gestalteten den Abend musikalisch.

Der Club bestand bis zum November 1993. Da die zugelassene Kapazität des Veranstaltungsraumes von uns leichtsinnigerweise wiederholt überschritten wurde und es jeden Freitag Probleme mit der von den Kölner Fernsehsendern genutzten Richtfunkstrecke gab, musste der Club geschlossen werden. Karikaturen in der Kölner Presse mit umgeknicktem Turm und der reißerischen Headline „ Kölner Techno – Szene bringt Colonius fast zum Einsturz“ sind die Folge. Das UFO, mit seinen unvergessenen Gastspielen von DJ Größen wie DJ Dag, Dr. Motte, Woddy, Kid Paul oder Cosmic Baby um nur einige zu nennen ist in Köln auch heute, zehn Jahre später unvergessen. Viele Sonnenaufgänge konnten wir und unsere Gäste hinter bodentiefer Fensterfront erleben. UFO war die erste und einzige Techno – House Veranstaltung im Colonius.
Nach uns und vielleicht auch wegen uns wurde nie wieder in dieser Höhe in Köln getanzt...

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Freitags Fisch (1993 – 94)

Bereits im November 1993 konnte mit dem Parfümkeller der ehemaligen 4711 Fabrik an der Venloer Strasse eine neue spektakuläre Location gefunden werden, die allerdings von vornherein nur eine Übergangslösung darstellen sollte – der Raum wurde von der Besitzergemeinschaft nur für eine Zwischenlösung während der Sanierungszeit zur Verfügung gestellt. Mit einem Fassungsvermögen von ca. 1.000 Personen, ist der „Fisch“ nahezu doppelt so groß gewesen wie das „UFO“ im Fernsehturm. Der besondere Reiz an dieser Location, war das Industrielle Umfeld. Durch meterhohe Schuttberge und aufgerissenem Asphalt nur durch Pechfackeln beleuchtet ging man auf einen großen Industrie – Lastenaufzug zu, der dann wenn es der Türsteher es zuließ, die Partycrowd fünf Meter tiefer ins Pralle Clubleben beförderte, Hier wurde das Bild durch Kacheln bis unter die Decke geprägt, der süßliche Duft der Parfüm Rezepturen lag in der Luft und „stank“ trotzig gegen den Üblichen Geruch von Schweiß, Feuchtigkeit und Disco – Nebel an.

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Die Rakete – Blackbox im Cinedom – Köln (1995)

Und wieder eroberte Bionic Beats eine Jungfräulich und in der Stadt einmalige Location.
Die als Multifunktionshalle konzipierte Blackbox im neu errichteten Cinedom, dem Kino – Multiplex der Superlative im Herzen von Köln. Sat 1 hatte dort die durch Rheinhold Beckmann moderierte Fernsehshow „No Sports“ überraschend wegen mangelndem Zuschauerinteresse abgesetzt und hing aber noch über ein Jahr im Mietvertrag mit dem Cinedom Betreiber Constantin – Film. Wir konnten wieder mit der Produktionsfirma eine lukrative Zwischennutzung vereinbaren. Nach unseren Erfolgen mit Fisch und UFO, strotzten wir vor Tatendrang und mieteten die Location direkt für beide Wochenendtage an. 15 Meter Deckenhöhe, edles Parket, eine für die Fernsehshow konzipierte, überdimensionale Lichtanlage mit hunderten Scheinwerfern, Scanner auf aufwendigen Traversen montiert und der wohl mit Abstand größten Spiegelkugel der Stadt in der Mitte der Halle holte einen Hauch von New York nach Köln. Bühne, Catwalk und Kinoleinwand bestrahlt mit aufwendigen Projektionen rundeten das Bild ab. Man fühlte sich in die zur Diskothek umfunktionierte Broadway – Bühnen versetzt. Der Freitag trug dem immer größer werdenden House – Music Hype in Köln Rechnung. Der Samstag stand in Bionic Beats Tradition für härtere Klänge.
Das Lineup ist aus heutiger Sicht gesehen Superlativ gewesen. So gaben sich in nur einem Monat die folgenden DJ Größen die Klinke in die Hand: Armand van Helden, Oliver Bondzio, Laurent Garnier, Paul Cooper, Misjah, DJ Erick, Felix da Housecat, Andry Nalin, Daniel Klein und Ritchie Hawtin. Woche für Woche feierten bis zu 1700 Partywütige bis in die Morgenstunden.

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Freitags Fisch Part II (Apollo / Tiefenrausch) (1998)

Nach mehr als dreijähriger Party Abstinenz, die wir mit dem Aufbau von der Musikproduktionsfirma (Breeze Dance Division) und unseren Labeldeal mit BMG beschäftigt waren, juckte es wieder in den Fingern. Köln war verkatert von den vielen bzw., zu vielen Großraves und Techno- und House-Veranstaltungen. Der Freitag galt als tot in Köln. Also schnappten wir uns das nur zu den immer dienstags stattfindenden „Funky Chicken“ Partys gefüllte Apollo und starteten mit spektakulären Werbeaktionen (Verteilung von Frischem Fisch auf der Hohen Strasse etc.) das Comeback unsers Partyklassikers. Mit einschlagendem Erfolg. Auf zwei Dancefloors wurde zu allen Housegrößen getanzt. Mousse T., Boris Dlugosch, DJ Sneak, Cevin Fisher, Supa DJ Dimitri, Tonka, Westbam, DJ Pierre, Roger S. DJ Duke, sowie das allmonatliche Gastspiel von Tom Novy prägten den „christlichen Freitag“ – Fisch -sonst nichts - war das Motto.

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Bionic Ballroom, die Essenz aus allem..

Zehn Jahre später und um einige Erfahrungen reicher, geht es nun darum, die Quersumme aus all diesen Veranstaltungen zu ziehen. Die moderne „Ü30 Party“ der Generation, die Techno und House noch von der Geburtsstunde an erlebt haben. Menschen die das revolutionäre Element dieser Bewegung am eigenen Leib gespürt haben, aber auch noch wissen woher das ganze kam. Mit der Musik der 70er und 80 er im Herzen, wissen wir wie neu und brachial Elektronische Musik Anfang der Neunziger war. Dies gilt es nun einmal im Monat zu zelebrieren...... Die Eröffnungsveranstaltung war der Beweis, es gibt noch die Feierwütigen, die es schaffen um zwei Uhr alle Theken von Alkohol befreit zu haben, wir freuen uns auf das nächste Event.

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