Die Bionic Beats GmbH geführt durch die beiden Geschäftführer
Michael (Mika G.) Göckel und André Schild, hat in der Zeit Ihres
Bestehens weit über 180 Veranstaltungen durchgeführt, von kleinen
Clubveranstaltungen über mittelgroße Raves bis hin zu Großveranstaltungen
mit über 10.000 Gästen. Hier die wichtigsten Events:
Das wohl erste, wirkliche Großrave im Kölner Raum. Die
Auftaktveranstaltung im Jahre 1992 mit weit über 4000 Ravern im
Hippodrome Hennef gilt auch heute noch als legendär.
Mit den damals noch weitgehend unbekannten DJ´s Marc Spoon, Oliver Bondzio
, Tanith und dem Local Hero Mate Galic konnte man in der eher biederen Großraumdisko
alle Besucherrekorde brechen. Lediglich 15.000 A7 Flyer wurden verteilt, angesichts
der beachtlichen Besucherzahl konnten wir also jede dritte Person, die unseren
Flyer in die Hand gedrückt bekam, an unserer Tür begrüßen.
Der Wechsel ins Kölner M-Center rückte das Partyhighlight dann noch
näher an die Domstadt und wurde zum Dauerbrenner in der Kölner Clublandschaft.
Als dann die weitaus größere Location doch wieder aus allen Nähten
platzte, organisierten wir kurzerhand das legendäre Nimm2 Rave (Das Doppelrave
mit Shuttlebus) . Die normalerweise in harter Konkurrenz stehenden Großraumdiskos
Hippodrome und M-Center wurden kurzerhand durch 20 Busse der Kölner Verkersbetriebe
miteinander verbunden und standen nun nach einmaliger Bezahlung des Eintrittsgeldes
allen Ravern zur Verfügung. Auf insgesamt vier Floors wurde der Besucher
von in dieser Nacht von den DJ Größen wie Carl Cox, Armando, Colin
Dale, Roland Casper, Derrick May, Taucher, Farley Jackmaster Funk und Felix
da Housecat etc. beschallt.
Der Partyklassiker in Köln. Allmonatlich machten bis zu 2000
Feierwütige das in der Voreifel gelegene Index – Weilerswist
unsicher. Auf zwei Dancefloor s gaben sich die Resident´s Christian
Linder, Charles L`Admiral und André Schild mit wechselnden Gästen
die Ehre. Die Veranstaltungsreihe war dermaßen erfolgreich, dass
wir es am Ende teilweise noch nicht einmal für nötig hielten
Flyer zu drucken, da alleine durch Mundpropaganda die Hallen des Index
zu füllen waren. Zweimal im Jahr Veranstalteten wir das Heart
of Gold – Summer Rave in der Bonner Biskuithalle, hier konnten
wir weit über 3500 Partywütige begrüßen. Einzigartig
war damals der große Open Air Bereich, mit Hüpfburgenlandschaft
zum Chillen.
Zusammen mit unseren Partnern Tom Scholten und Martin Hönes (heute
Dos or Die) veranstalteten wir im Herbst 1993 das wohl spektakulärste
Großrave in NRW. Der damals kurz vor dem Umbau zum „Warner – Movie – World“ stehende
Vergnügungspark – „Bavaria Filmpark“ in Bottrop,
wurde von der Betreibergesellschaft für diese denkwürdige
Nacht von uns angemietet. Die ganzen Hauptattraktionen des Parks wurden
von de Creme de la Creme der internationalen Techno Szene beschallt.
In der Original Kulisse des Raumschiffs Orion incl. Erdbebensimulator
wurden die Raver auf eine ganz besondere Reise geschickt. Unvergessen
sind für uns die Szenen dieser Nacht. Unzählige Raver, die
im strömenden Regen auf dem Zentralplatz des Parkes zu der sich
immer wiederholenden „Orion Rave – CD“ tanzen. (Der
Platz war gar nicht zum Tanzen gedacht, die Musik lief nur als Backroundbeschallung
und Einstimmung auf das in den anderen Location stattfindende Vergnügen)
Weit über 12.000 Gäste fanden in dieser Nacht den Weg nach
Bottrop. Man kann wohl mit Sicherheit sagen das „Orion Rave“ die
erste und einzige Veranstaltung dieser Art in Deutschland war, nie
wieder öffnete ein Vergnügungspark für ein derartiges
Event Nachts die Tore...
Der Gigantismus fand in Köln kein Ende, höher weiter schneller
war das Motto und somit Veranstalteten wir im Jahre 1995 zusammen mit
Gottfried Engels (Music Man), heute erfolgreicher Musikproduzent und
Labelowner (GangGo) das zehnte Gladiators – Rave.
In den Kölner Rhein Rock Hallen, der wohl größten Disco in
dem ehemaligen Ikea Gebäude im Kölner Süden. Auf insgesamt fünf
Dancefloors wurden dem Besucher der Status Quo der Techno Szene präsentiert.
Das DJ Line-Up las sich wie das Who is Who: Laurent Garnier, Carl Cox, Pascal
Feos, Dj Misjah, Richie Hawtin, John Acquaviva, Josh Wink, Oliver Bondzio,
Roland Casper, Daz Sound, Luke Slater, Paul Cooper und Thomas Heckman nur um
die berühmtesten zu nennen. Gladiators bedeutete für Bionic Beats
aber auch ein Wendepunkt. Mit dem Gefühl alles im Veranstaltungsbereich
erreicht zu haben, widmete man sich nun dem Aufbau der Musikproduktion und
des Musikverlags, der Breeze Dance Division GmbH.